Zum Saisonende: DODERER & Indian

„Alles blieb ungetan. Sie flogen auf Zdarsa’s Indian-Rößlein dahin. Der Zugwind war schon recht frisch, aber die warmen Wämser, die Niki und Leonhard sich angeschafft hatten, schützten gut, ebenso Hauben und Brillen, die den oberen Teil des Gesichtes ganz bedeckten. Die stabile Maschine legte sich gleichsam tief in die Straße, die ständig durch’s wachsame Auge lief, während alles links und rechts von ihr als verschwomnener grün-grauer Schleier zurückwehte, mit langen, weißen Strichen da und dort: nirgends fehlten im Burgenlande die freundlichen Prozessionen der Gänseherden, auf die man ständig und gerne einen im Grunde doch kulinarischen Seitenblick des Wohlgefallens tut […].“

Heimito von Doderer, Die Dämonen

À suivre!

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